Begegnungen mal drei…

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Berlin – Begegnungen

Wer eine Reise tut kann viel erzählen… Die alte Weisheit hat sich heute bei der Anreise der Ladies zur Fashion Week nach Berlin mehrfach bewahrheitet.

Eins: Sonntag Frueh gutgelaunt steigen die Ladies in den kleinen Propellerflieger nach BER und machen sich auf die Suche nach ihren Plätzen in Reihe 13. Mantel und Jacke schwungvoll in der Ablage verstaut und brav angeschnallt. Eine junge Frau bleibt vor uns stehen und spricht uns freundlich an:“ Entschuldigen  Sie, ihre Plaetze sind die wohl in Reihe 14?“ Kopfschütteln von uns, „Nein, wie sitzen Reihe 13″. Antwort:“ Die 13 ist aber die Reihe davor…“ Jetzt herzliches Lachen und Entschuldigung unsererseits, wir setzen uns um. Dann aber das Gute an der Sache eine neue Idee, wie kann man unbefangen neue Menschen kennenlernen. Man (Frau) setzt sich einfach in die Reihe davor oder hinter seiner Reihe. Schon hat man / frau zumindest die  Gelegenheit jemand kennen zu lernen.

Zwei: Frau wird  kennengelernt?

Die Ladies haben gerade einen sehr interessanten Geschäftstermin bei einem schoenen afternoon tea im Adlon beendet und machen Nachbesprechung.

Entspannte Atmosphäre und ein Kommen und Gehen in der wunderschönen Lobby des Grand Hotels.

Plötzlich und unerwartet naht der Umriss eines Gesichts von hinten gefährlich nah und beim Umdrehen des Kopfes wurde frau schon ein Hauch von Wangenkuss verabreicht… Uh, was ist das? Ein Herr mittleren Alters sagt freundlich „Hallo“, was frau auch nicht weiterhilft zu verstehen was gerade passiert. Da hilft nur die mutige Frage“ Pardon, aber mit wem habe ich die (zweifelhafte) Ehre???

„Jeff!“ „Jeff? Wer….?“ Ich kenn den nicht, noch gesehen nie im Leben!!! Das sage ich ihm auch direkt.

Dann, echt oder gut geheuchelt:“Oh entschuldigen Sie, aber Sie sehen einer Freundin so ähnlich.“

Ok auch so koennte man/frau kennengelernt werden. Will frau aber nicht.

Drei: Die Ladies nehmen am Abend ein Taxi nach Kreuzberg, zu einem der ältesten türkischen Restaurants der Stadt. Der nette Taxifahrer will wissen, ob die Damen wegen einer der Messen in der Stadt sind? Die Damen bejahen und bis in die Adalbertstrasse in Kreuzberg gibt es eine nette Unterhaltung. Angekommen fragt der Taxifahrer freundlich nach, ob er uns fotografieren dürfte, er mache ein Fotoprojekt von seinen Fahrgästen und wolle im Sommer dann eine Ausstellung machen. Wir stimmen zu und schon zückt er die Kamera und wir werden abgelichtet. Gut getroffen, er macht eine Auswahl der schwarz-weiss Fotografien, er will 150 Fahrgäste fotografieren. Wir wissen nicht nach welchen Kriterien er auswählen wird, wollen aber gerne erfahren wann und wo die Ausstellung zu sehen sein wird. Wir tauschen Visitenkarten und auf der seinen steht: Dieter Seidel Taxi und Fotografie – wir sind gespannt und neugierig, ob wir in seiner Auswahl sein werden. Eine nette Begegnung.

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